Wie das Leben so ist...

Da bin ich wieder.

 Erfreulicherweise ist meine Stimmung in dieser Woche besser als in der Letzten. Das Wochenende in Gokarna mit viiiel gutem (westlichem) Essen, wo ich einmal nicht aufs Geld geschaut habe, hat seinen Teil dazu getan. Am Montag begann das letzte Workcamp dieses Projekts, auf das ich mich wieder gefreut hatte. Leider sind dismal von 7 angemeldeten Teilnehmern nur 3 erschienen, was mich die ersten 2 Tage etwas demotiviert hat. Die zwei Koreaner (m/f) und der Schweizer sind eher ruhige Gesellen, die alles so hinnehmen wie es kommt und sich nicht gross beschweren. Auch wenn ich mich jetzt an den Umstand gewoehnt habe, waere mir eine goressere und quirligere Gruppe lieber gewesen. Da Diego und ich nun worcamp leader sind, muss immer einer von uns bis in den Abend bei ihnen bleiben und die Tagesevaluation machen. Das heisst, dass wir in der letzten Woche fast keine Freizeit hatten, was mich aber nicht so sehr stoert, weil dann die Zeit schneller vergeht. Soweit haben wir schon einen Beachwalk gemacht, eine Schildkroete gesehen!!!, und unsere Puppet show aufgefuehrt. Gestern durften wir eine Bootstour machen, die vom Ecotourism Projekt  organisiert wurde. Wir teilten uns in 2 Gruppen und  in meiner Gruppe bekamen wir zusaetzlich noch eine Shrimpsfarm gezeigt und eine Kokusnuss serviert. Auf der Tour konnten wir fliegende Fische bestaunen und  Mangrovenwaelder sehen. Im Anschluss gab es bei einer Familie noch Chai, die uns ihre gesamten Fotoalben vorlegte. Gestern Abend sind wir zum Kodi Beach Restaurant gefahren, wo wir mit den Workcampern (auf  Workcampkosten) gut gegessen haben. So hatten wir einen Ausgleich dafuer, dass wir BMZler (vom welwaerts Program) nicht mit zum LTV (Long Term Volunteer) Get –Together  durften, wo die Leute trekken und in den Bergen in Tippies schlafen konnten. Nach dem Essen sind Jule und ich noch anlaesslich Ivo’s Geburtstag zu Ivo gefahren und haben dort mit ihm und Cornelius Malefiz gespielt. Ich haette beinahe gewonnen, doch dann mussten wir das Spiel aufgrund der schon fortgeschrittenen Zeit (9.45 pm) :/ abbrechen.

Heute habe ich schoen Shantaram gelesen (ist hier in der Traveller Community ein Bestseller), Waesche gewaschen  und werde spaeter wieder zu Ivo fahren, wo Mauro, sein Hausgenosse, ein Mitte -50er Italiener aus seinen ihm extra aus Italien gesendeten Zutaten anlaesslich seines Abschieds fuer uns kochen wird. Danach wird  es noch ein kleines sit-in auf dem Dach  geben.

 

Es sieht also alles schon wieder rosiger aus.

An Oma: habe deinen Brief am Montag erhalten, danke.

An Mama: wundere dich nicht, wenn demnaechst Dankesbriefe von Greenpeace und den Gruenen ins Haus flattern, ich habe zum neuen Jahr dort mal eine Spende hinterlassen. Ist Romi noch da? Wie geht es ihr? Darf sie jetzt ins Haus?

 

Bis dann,

Mareike  

17.1.09 12:12

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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Mama (17.1.09 14:30)
Was für gute Nachrichten doch aus dem fernen Indien von dir kommen. Wie ERFREULICH!!! Ich schreibe aus Berlin, wo ich meine Beurteilungen schreibe und für meine diversen Wandertouren gleich ein Paar Wanderschuhe für's Leben kaufen werde. Gleiches rate ich (relativ muttimäßig, ich weiß) auch meiner Tochter für ihren Trip nach Nepal. Wenn du schon so halsbrecherische Touren machst, dann sorge wenigstens für richtiges Schuhwerk!!!(Du weißt, ich habe mal eine Joggingnummer in Clogs bestritten, du musst es mir nicht nachtun.) Es werden sich bei eurem nördlichen Nachbarn wohl ein paar Trekkingläden ausfindig machen. Zur Not verscherbelst du sie nach der Tour wieder, vielleicht an andere waghalsige Traveller.
Romy ist noch da, die ganze Familie ist permanent um sie rum. Du weißt ja, wir sind immer um Zeitgenossen bemüht, die eine schwierige Kindheit hatten
Fotos und alles Weitere per E-mail.
Bussi,
Mama
PS: Habe gestern beim Tanken Herrn Niesche getroffen. Er hat sich nach dir erkundigt und lässt dich herzlich grüßen.

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