Kathmandu, Kalkutta, Kundapur

Namaste,

Bin seit Montag wieder zurueck in Kundapur, doch bin ich nicht sonderlich motiviert, etwas zu schreiben, genauso wenig wie ich motiviert bin irgendetwas im Projekt zu tun. Aber ich gebe mal mein Bestes:

Erstmal ein kleiner Rueckblick uber meine Reise. Der Rafting Trip war super. Die schoenste Natur, die tiefsten Schluchten, ein heiliger Fluss, an dem Leichen verbrannt wurden, nette Leute (nornehmlich britische Paare), tolles Essen und alles super professionell. Nach der Rueckkehr nach Pokhara verbrachte ich noch einen Tag dort, um meinen schon gebuchten Paraghlidingflug warzunehmen, ich mich dann im Endeffekt wegen der schlechten Sicht jedoch dagegen entschied, schliesslich kostete der Spass 100 Euro, was mir fuer das Nicht –Sehen des Himalayas zu viel war. Also forderte ich mein Geld zurueck. Als naechstes ging es Kathmandu, wo ich mir mit einer anderen duetschen Freiwilligen, die in Nepal ihren Freiwilligendienst machte und die ich im Bus kennen lernte, ein Hotelzimmer teilte. Sie konnte mir ein paar Tipps fuer die Besichtigung von Kathamndu geben und wir gingen lecker zusammen essen. Nach dem ersten Tag in Kathmandu traf ich Kukka, eine finnische Voluntaerin von FSL, dich auch schon mit in Kerala war. Da wir beide etwas Sahniges assen und die wohl nicht gut war, wurden wir beide am naechsten Tag krank. Zufaellig stiessen wir an dem Tag auf Gemma, die Geburtstag hatte und gerade angekommen war. Der folgende Tag wurde wieder im Bett verbracht und erst am Tag danach war ich wieder in der Lage (und das war auch noetig) herumzulaufen, so konnte ich mir vor meinem Abflug nach Kalkutta noch den Durbar square in Kathmandu ansehen.

Kalkutta war erstmal wieder ein Schock, doch ich fluechtete mich in die schoenen Teile der Stadt, z.B. in den Maidan Park mit dem Victoria Memorial, sah einen Film in einem  Art Houde cinema und besuchte eine Ausstellung.

Als ich frohen Mutes am naechsten Abend in Kundapur ankam, erwartete mich eine “tolle” Ueberrschung. Mein Zimmmer wurde ohne mein Wissen umverlegt. Ich bin jetzt zusammen mit Laura, meiner Mitbewohnerin in einem sehr schmalen Zimmer ohne Fenster, in dem ich erst Platzangst hatte. Ich war erst ziemlich wuetend aber nachdem ich die Moebel etwas anders gerueckt hatte und ich es mir ueberlegte, erkannte ich die Vorteile des Zimmers, z.b. den eigenen Eigang und die Naehe zum Badezimmer, sodass ich   es jetzt zumindest erstmal ausprobieren will, dort zu wohnen. Trotzdem ein ganz schoen dickes Ding.
Im Projekt faellt es mir jetzt schwer, einen Anfang zu finden. Und da es so heiss ist, bin ich nicht motiviert in Kundapur herumzulaufen und Informationen einzuholen. Ich drehe mich im Kreis. Morgen werde ich anfangen, Rezepte fuer ein Rezeptebuch und einen kluinarischen Fuehrer fuer Kundapur zu schreiben. Ein Anfang.

Bis bald,

Eure Mareike

Ps. habe schon ein paar Bilder auf Flickr hochgeladen. Schaut's euch mal an...

26.3.09 12:27

Werbung


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Oma und Oskar (26.3.09 20:53)
Liebe Mareike,
nach so vielen schönen Erlebnissen ein Zimmer ohne Fenster vorzufinden, ist ein ganz schön dickes Ding!!! Da hast Du recht.
Doch Laura teilt ja Dein Schicksal!?

Im Urlaub in Ahrenshop hatte ich mal ein Schlafzimmer im Keller ohne Fenster. Das war für mich eine ungeheure Belastung. Ich denke heute noch (nach 15 Jahren) ungern daran zurück.

Ich kann nur sagen: Versuch es (!!) mit diesen "Umständen" fertig zu werden.
Mit dem Rezeptbuch bist Du schon auf dem richtigen Weg! Das ist etwas Schönes!

Im übrigen vielen Dank für die wunderbaren Fotos. Es ist eine Freude sie anzusehen!!

Viele liebe Grüße, 1000 Küsse, in Gedanken immer bei Dir
Deine Oma und Oskar

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen