Partys, Farewells and Workcamps

Hallo ihr Lieben,

ich melde mich mal wieder aus Kerala, wo ich gerade mein 2. grosses Workcamp leite. Soweit sieht alles so aus, als wuerde es ein erfolgreiches und nettes Camp werden. Gestern sindvon 23 angemeldeten Volunteers 25 angekommen und der Grossteil ist wirklich super umgaenglich und symphatisch. Sie haben sich nicht beschwert, dass es icht genuegend Betten in den Raeumen gab und sie deshalb auf Matrazen auf dem Boden schlafen muessen. Habe die nettesten Maedels als meine Zimmergenossinen (habe ich natuerlich versucht schon durch die Auswahl von symphatischen Namen zu beeinflussen) und ich habe bislang keine Autoritaetsprobleme. Keiner hat bislang daran herumgenoergelt, dass ich erst 20 bin und auch nicht ueber's Essen oder ueber den Fakt, dass wir mit Haenden essen. Vielleicht seh ich das Ganze jetzt auch schon entspannter oder nach Himachal Pradesh konnte es nur noch besser werden, ich weiss es nicht. Mein Assistant Team Leader - ihr habts richtig gehoert, ich bin offiziell voller Team Leder des Camps - ist ein sehr unerfahrener, etwas eingeschuechterter 21 Jaehriger Collegegraduate aus Kundapur. Es ist sein 2. Camp und er hat augenscheinlich Angst vor starken Frauen (heute hat er mich gebeten, die 44 Jaehrige Canadierin aus seiner Gruppe fuer die Schule zu nehmen, weil "er sie noch nicht so gut kenne"...Naja am Ende habe ich sie in seiner Gruppe gelassen, ist ja auch wirklich ne nette Frau und es ging wohl auch gut. Muss ihn jetzt nur noch mal darauf ansprechen, was genau das Problem war.

Ja, heute war der erste Tag und die Yogastunde um 6.30 Uhr war vielversprechend, die Leute sind puenktlich sowohl zum Schulbesuch als auch zum Ayurvedaunterricht angetanzt und  Letzterer war auch ok, obwohl der Arzt, der uns unterrichtet zwar ein Konzept, aber kein Logisches hat, wie er uns unterrichtet. Sein Akkzent fuehrte uns dann manchmal in die Irre a la "Did he just say that after 1 year he got diharrhoa?" when he said, "only after one year I got the idea..." ha

Morgen gehen wir in eine Behindertenschule und renovieren dort, indem wir irgendwelche Loecher im Boden zuschuetten und  den Boden zementieren, Waende streichen und bemalen, die Kindergartenkinder unterrichten und den Behinderten behilflich sind. Die folgenden Tage gehen wir morgens fuer 2 Stunden in Schulen und machen lehrreiche Spiele mit den Kindern und jeweils am Nachmitttag bekommen wir in einem Ayurvedahospital Unterricht. Am Wochenende fahren wir wahrscheinlich nach Cochin zum schoen shoppen und Kuchen essen. 

Die letzte Woche war auch sehr schoen, da ich durch die Arbeit an dem Kochbuch, dass ich jetzt fertiggestellt, gedruckt und in 14 Exemplaren schon verkauft habe, gut zu tun hatte. In diesem Fall ging mir Kundapur und der Regen nicht auf die Nerven und ich habe die Abschlussparty bei Ivo mit Pancakes, Fruchtsalat, Milkshake und Vada Pavs sowie das Zusammensein mit den Anderen vols, besonders auch bei der Final Evaluation Party von FSL im Small House sehr genossen. Dann musste ich allerdings am Freitag allen Tschuess sagen, weil ich am Samstag schon morgendsmit dem Bus nach Kannur fahren musste, um das Workcamp vorzubereiten und alle BMZ'ler ausser Jule und Mario jetzt im Juli, bevor ich vom workcamp wiederkomme , nach Hause fliegen  Vor Allem der Abschied von Susi fiehl mir schwer, weil  wir uns wirklich so gut verstanden haben. Sie wird sich aber auch nur in Berlin bewerben, sodass ich auf ein Wiedersehen hoffen kann....

Mir geht's also gut, lebe ziemlich im Moment und geniesse meinen letzten Monat in Indien.

Viele Gruesse und bis bald!!!

Eure Mareike

7.7.09 14:50

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